Es ist die Frage.......

wie es jetzt mit unserer Rapid weitergeht. Die Vorstellung des neuen Betreuerteams ist erfolgt, Peter Schöttel ist sicher eine gute Wahl (auch die anderen Personalentscheidungen, inklusive des in diversen Foren m.E. zu Unrecht kritisierten Mundi Hedl).

Die Frage ist aber, ob es notwendig war, dass ein gewisser Herr Kuhn dem nunmehrigen Ex-Trainer nachtritt.

Die Frage ist weiters, ob wir weiterwurschteln und uns die Etikette des ersten österreichischen Sparvereins umhängen wollen.

Die Frage ist, ob der Präsident noch der Richtige ist.

Und die Frage ist schließlich, ob nicht die Zeit für eine Rückkehr des großen Golaedors gekommen ist.

Pauli

In Sachen Peter Pacult

Einige Gedanken und zwei Mal „Aber“

Bis vor wenigen Tagen habe ich nicht verstanden, warum PP vom Rapid-Anhang allerorts derart angefeindet wird – gut (oder besser gesagt schlecht), er hat die letzte Saison seiner Spielerkarriere bei den Unsäglichen verbracht und auch gut (oder besser gesagt schlecht), der Erfolg in dieser seiner nunmehr letzten Trainersaison bei Rapid ist nicht sichtbar,

Aber: Als Spieler ist er mir eigentlich nur beim WSC, Rapid und den 1860ern von München in Erinnerung – immerhin haben wir mit dem Stürmer PP den Cupsieg 1985 und den Einzug ins Finale des Europacups der Cupsieger geschafft. Und als Trainer kann er immerhin den Meistertitel 2008, einen denkwürdigen 7:0-Auswärts-Kantersieg über die Dosen und die beiden Siege gegen Aston Villa mit anschließender Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase verbuchen.

Die Verhaltensweise der letzten Tage ist freilich wenig angebracht, dem nunmehrigen Ex-Trainer Rosen zu streuen. Seine grantelnde Reaktion auf Medienberichte zu einem bestimmten Treffen war Pacult-Art, wie wir sie gewohnt waren (und wie ich sie in Interviews bisweilen recht lustig gefunden habe – auch noch, als ihn Teile der West bereits angegriffen haben).

Aber: Einen Wechsel zu den Leipziger Dosen zuerst selbst halb zu dementieren und dann ein entsprechendes Dementi des Vereins bezüglich eines derartigen Transfers zurückpfeifen zu wollen, zeugt von schlechtem Gewissen a la „ich wurde ertappt“.

Am nächsten Tag einfach nicht zum Training zu erscheinen und gegenüber dem Verein einen einzigen Alibi-Anruf zu tätigen ist unprofessionell, charakterschwach und vereinsschädigend. Insofern war die Reaktion des Vereins die einzig richtige.

Viel Spaß bei den Rasenballsportlern in Leipzig – Fuck Red Bull!

Pauli